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Maximilian Schlechtinger

The Art of Mindpalacing

The Art of Mindpalacing

Das Potential deiner Vorstellungskraft
Von Natur aus besitzen wir Menschen eine gesunde Vorstellungskraft. Bei einigen ist sie ausgeprägter, als bei anderen, aber überall dennoch vorhanden.
Als Kinder kämpften wir mit unseren Freunden gegen Drachen, Monster und Aliens. Wir stellten uns die schönsten Schlösser und dunkelsten Abgründe vor. Das seltsame an all diesem: Scheinbar hat diese Fähigkeit eine unschöne Halbwertszeit, denn im Zuge des Erwachsenwerden verlieren wir die Lust am “So tun als ob”, dabei hilft uns Vorstellungskraft in unserem Alltag ungemein.
Als Erwachsene kämpfen wir natürlich nicht mehr mit Drachen, wir kämpfen mit viel realeren Dingen.
Einige davon betreffen uns selbst, wie zum Beispiel ein überzogenes Bankkonto oder ein Wasserschaden, andere kommen aus uns selbst heraus, wie etwa die Angst vor Spinnen oder die Fähigkeit selbstsicher aufzutreten.

ein Mindpalace

Angelehnt an die Gedächtnispaläste der antiken Rhetoriker befindet sich hier die Beschreibung meiner Variante. Im 21 Jahrhundert stoßen wir auf neue Grenzen dessen, was mit unserem Gehirn möglich ist. 

Meine Beschreibung

The Art of Mindpalacing hat eine persönliche Erfahrung als Ziel. Literatur lebt vom Festhalten einer Perspektive. Dies hier ist meine eigene Anschauung des menschlichen Vorstellungsvermögens.

Ein Mindpalace, was ist das?

Der junge Benedict Cumberbatch als SHERLOCK fällt in eine Art Trance und plötzlich sprechen seine Freunde in seinem Kopf mit ihm. Molly erzählt ihm, wie sich die Eigenschaften von Projektilen, aus nächster Nöhe abgefeuert, auf seinen Körper auswirken und sein Bruder Mycroft weißt ihn etwas unsanft auf nicht verarbeitete Erlebnisse aus seiner Kindheit hin.
Sie halten das für Utopie, für übertriebene filmische Mittel, für einen cineastischen Witz?
Zugegeben, so schick wie in der Serie sieht es nicht aus, aber es ist durchaus möglich.
 
Von Natur aus besitzen wir Menschen eine gesunde Vorstellungskraft. Bei einigen ist sie ausgeprägter, als bei anderen, aber überall dennoch vorhanden.
Als Kinder kämpften wir mit unseren Freunden gegen Drachen, Monster und Aliens. Wir stellten uns die schönsten Schlösser und dunkelsten Abgründe vor. Das seltsame an all diesem: Scheinbar hat diese Fähigkeit eine unschöne Halbwertszeit, denn im Zuge des Erwachsenwerden verlieren wir die Lust am “So tun als ob”; dabei hilft uns Vorstellungskraft in unserem Alltag ungemein.
Als Erwachsene kämpfen wir natürlich nicht mehr mit Drachen, wir kämpfen mit viel realeren Dingen.
Einige davon betreffen uns selbst, wie zum Beispiel ein überzogenes Bankkonto oder ein Wasserschaden, andere kommen aus uns selbst heraus, wie etwa die Angst vor Spinnen oder die Fähigkeit selbstsicher aufzutreten.
 
Behält ein Mensch seine Vorstellungskraft nennt man das gemeinhin einfach ein gutes Vorstellungsvermögen und es fließt in Bewerbungsschreiben selten mit mehr als einer Fußnote ein. Gute Vorstellungskraft können wir jedoch verwenden um unsere Träume bildhaft werden zu lassen und sie besser und sicherer verfolgen zu können. Wir können Lösungen zu Problemen sehen, anstatt sie nur zu denken. 
Menschen deren Vorstellungskraft über den Durchschnitt hinaus geht und sich von ihnen willentlich kontrollieren lässt, nennt man Eidetiker oder oft auch “Menschen mit photographischem Gedächtnis”, wobei der letzte Ausdruck nur einen Teil des Gebietes beleuchtet.
Doch was unterscheidet solche Menschen wirklich von jenen, die sich alles in Zahlen und Daten merken?
Sie haben eine bessere Verbindung zu ihrem Unterbewusstsein!
 
Es ist bekannt, dass das menschliche Unterbewusstsein eine fünf bis zehnmal schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit nutzen kann, als der Teil, den wir als Bewusstsein bezeichnen.
Das Unterbewusstsein arbeitet jedoch ungern mit Zahlen (es gibt auch da außergewöhnliche Menschen, aber die sind eher die Ausnahme). Der große Datenverkehr im Unterbewusstsein arbeitet mit Emotionen und Bildern.
Das hat den Hintergrund, dass in Zeiten in denen sich Bewusstsein und Unterbewusstsein bildeten niemand in Größenordnungen wie etwa “Herden von 400 oder 450 Büffeln” dachte, sondern eher das Bild von “echt große Herde” in seinem Kopf behielt.
Bis wir Menschen die Zeichen, Sprache, Schrift, Zahlen und alles was damit einhergeht erfanden, waren wir darauf angewiesen anderen unsere Bilder im Kopf zu beschreiben.

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